Zukunftsperspektive der insolventen Reederei
Die „Reederei Meine Fähre GmbH“ kann ihren Betrieb trotz des laufenden Insolvenzverfahrens fortsetzen. Das bestätigte der vom Amtsgericht Aurich bestellte vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Hans‑Joachim Berner nach einer ersten umfassenden Bestandsaufnahme. Alle Fährverbindungen zwischen Norddeich und Norderney laufen ohne Einschränkungen und planmäßig weiter.
Alle bekannten Buchungskanäle stehen weiterhin zur Verfügung, und bereits erworbene Tickets behalten ihre volle Gültigkeit. Dr. Berner betont: „Wir haben in den letzten Tagen mit Hochdruck daran gearbeitet, die operativen Voraussetzungen zur Fortführung des Fährbetriebs zu schaffen. Die gute Nachricht lautet: Die Fahrten zwischen Norddeich und Norderney finden statt und bleiben weiterhin flexibel buchbar.“ Wichtig für Kundinnen und Kunden: Tickets, die vor dem 5. März 2026 gekauft wurden, können aufgrund gesetzlicher Vorgaben nicht storniert werden, bleiben aber selbstverständlich gültig.
Löhne der Beschäftigten gesichert
Für die 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Reederei gibt es ebenfalls Planungssicherheit. Die Löhne und Gehälter sind bis einschließlich Mai 2026 über das Insolvenzgeld abgesichert. Damit ist der laufende Betrieb personell stabilisiert.
Die Reederei hatte am 5. März 2026 aufgrund einer finanziellen Schieflage einen Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Aurich bestellte daraufhin Dr. Berner zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Er führt bereits Gespräche mit potenziellen Partnern und Investoren. Ziel ist eine tragfähige Lösung zur Sanierung der Reederei. Über konkrete Entwicklungen soll zu gegebener Zeit informiert werden.
