Großangelegte Suche nach Surfer endet glimpflich

Eine umfangreiche Suchaktion nach einem vermissten Surfer vor Borkum hat am Freitagmorgen ein glückliches Ende genommen. Der etwa 70-jährige Insulaner konnte nach stundenlangem Treiben auf der Nordsee aus eigener Kraft wieder an Land gelangen.
Der Mann war bereits am Donnerstagnachmittag als vermisst gemeldet worden, nachdem am Strand seine Kleidung entdeckt worden war. Daraufhin suchten der Seenotrettungskreuzer Hamburg, ein Zollboot, ein Rettungshubschrauber sowie die Freiwillige Feuerwehr das Seegebiet und die Strände rund um Borkum ab. Nachdem die Suche zunächst erfolglos geblieben war, wurde sie am Abend nach einer möglichen Sichtung seines roten Segels erneut aufgenommen.
An der nächtlichen Suchaktion beteiligten sich mehrere deutsche und niederländische Rettungseinheiten, darunter Schiffe und Hubschrauber. Erschwert wurden die Maßnahmen durch Dunkelheit, starken Wind und die Strömungsverhältnisse in der Nordsee. In der Nacht wurde die Suche schließlich eingestellt.
Am Freitagmorgen kam die erlösende Nachricht: Der Surfer hatte sich nach einem Defekt an seiner Ausrüstung von seinem Segel trennen müssen und war mit Wind und Tide abgetrieben. Später gelang es ihm, wieder Richtung Borkum zu gelangen. „Er hat großes Glück gehabt. Wir freuen uns sehr, dass dieser Einsatz ein glückliches Ende genommen hat“, sagte Tilman Hellberg, Vormann des Seenotrettungskreuzers Hamburg.
